Marco sitzt mit Daniel am Salzhofufer in Brandenburg an der Havel und sie unterhalten sich über ihr Studium. Daniel hat sich zum Wintersemester 2020/21 für den neuen Studiengang Elektromobilität an der Technischen Hochschule Brandenburg eingeschrieben und erzählt Marco nun von seinen ersten Monaten im Studium und warum er sich für diesen Studiengang entschieden hat.

Daniel: Durch Fridays for Future und und andere Organisationen habe ich begonnen, mich mit dem Klimawandel auseinanderzusetzen und mich gefragt, welchen Beitrag zum Klimaschutz ich leisten kann. Dabei finde ich es besonders wichtig, nachhaltige Technologien zu fördern. Darum habe ich mich für den Studiengang Elektromobilität entschieden.

Marco: Was gehört denn alles zur Elektromobilität?

Daniel: Naja, im Grunde alle technischen Geräte oder Verfahren, die Personen oder Güter durch elektromotorische Antriebe in Bewegung bringen bzw. muskelbetriebene Bewegungen unterstützen. Das umfasst Fahrzeuge, E-Loks, Transport- und Handling Systeme, Exo-Skelette – z. B. Knieantrieb oder Treppensteighilfen – und Drohnenantriebe. Es ist vielseitiger als man denkt.

Marco: Das hört sich wirklich alles sehr technisch an und klingt echt vielseitig.

Daniel: Genau! Es ist ein fächerübergreifender Studiengang aus Maschinenbau und Elektrotechnik.

Marco: Wow, das klingt echt sehr mathe- und physiklastig. Das war ja in der Schule nicht so mein Ding. Ich würde da viel Hilfe brauchen.

Daniel: Da haben wir an der Hochschule viel Unterstützung. Es gibt Tutorien und Laborübungen, bei denen man viel fragen kann und wir haben sogar ein Buddy-Programm. Hier bekommt man eine Studierende bzw. einen Studierenden aus einem höheren Fachsemester zur Seite gestellt, die bzw. der einem bei den unterschiedlichsten Sachen Hilfestellung gibt. Man kann die Buddies ganz einfach über YouTube und Instagram erreichen.

Marco: Und wie läuft das jetzt gerade mit den Vorlesungen? Es ist ja keine Präsenzlehre mehr, wie kommst du damit klar?

Daniel: Ach, das geht besser als gedacht. Wir haben viele Online-Vorlesungen und Übungen. Hier sind wir in kleinere Gruppen eingeteilt, so dass man dann seine Fragen online stellen kann. Einen Vorteil hat es: Man kann sich einige Vorlesungen mehrmals ansehen, wenn man etwas nicht verstanden hat. Und die Dozentinnen und Dozenten sind per Mail, Telefon oder Videochat erreichbar. Aktuell lernt man seine Kommilitoninnen und Kommilitonen eher online kennen.

Marco: Und kannst du dich selbst motivieren? Jannis und ich haben uns dazu verschiedene Methoden angesehen und wurden zur Organisation des Studiums beraten.

Daniel: Durch das Buddy-Programm konnte ich mit meinen neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen Lerngruppen bilden und so können wir uns zusammen motivieren. Außerdem unterstützen uns unsere Buddies mit spannenden Lerntipps, aber auch mit Tipps zur Erholung innerhalb der Stadt. Ich muss sagen, ich bin froh, dass meine neue Hochschule so ein ausgezeichnetes Online-Angebot für neue Studierende hat. So konnte ich trotz Online-Vorlesungen neue Leute kennenlernen.

Buddy-Programme wie an der TH Brandenburg gibt es auch an anderen Hochschulen, z.B. zur Unterstützung von internationalen Studierenden, die für ein Auslandssemester neu an der Hochschule sind oder sogar ihr komplettes Studium im Ausland absolvieren.

 

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